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Ostfildern-Nellingen: Erdwärme-Energiesparhaus "Selection 4 - Lifestyle-Lofts"

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  • Architektenhäuser Selection 4 Lifestyle-Lofts in Nellingen
  • Loftkonzept: Weitgehend individuelle Raumaufteilung für alle Lebenslagen
  • Deutschlandweit einmalig: Erdwärme mit Wärmepumpe in jeder Wohnung

Architektenhäuser SELECTION 4 – Der Begriff für moderne Architektur und Lifestyle-Wohnen in einer der besten Lagen Nellingens.

 

Das Esslinger Wohnbauunternehmen Metzger + Co. feiert Deutschland-Premiere: Erstmals in der Bundesrepublik kommen in einem von Metzger + Co. in Ostfildern-Nellingen erstellten Ensemble von vier hochwertigen Mehrfamilien-Architektenhäusern dezentrale Erdwärmeheizungen zum Einsatz.

Die insgesamt 28 Wohneinheiten werden nicht – wie bisher üblich – von einer gemeinsamen, in einem zentralen Heizraum installierten Erdwärmepumpe mit Heizungs- und Brauchwarmwasser versorgt. Vielmehr ist jede einzelne Wohnung mit einer eigenen, mit Erdwärme betriebenen Wärmepumpe ausgestattet. So sind in Nellingen erstmals „Mehrfamilienhäuser ohne Heizraum“ entstanden. Konzipiert und entwickelt wurde das Wärmekonzept in Kooperation mit der Tübinger Geothermiekontor GmbH und einem Schweizer Wärmepumpenhersteller. Schon in vorangegangenen Metzger + Co-Projekten mit einer zentralen Heizraumlösung hatte sich das Erdwärmekonzept bewährt. Erdwärme steht für kostengünstige, nachhaltige, wartungsarme und zuverlässige Wärmeerzeugung. Mit einer dezentralen Lösung wird Erdwärme nun noch attraktiver.

Genutzt wird dazu oberflächennahe Geothermie, also die Sonnenwärme, die in den obersten Erdschichten gespeichert ist. Diese wird mit Wärmetauschern im Boden gewonnen und mit einer Wärmepumpe auf das Temperaturniveau gebracht, das zum Heizen der Wohnung und des Brauchwarmwassers benötigt wird. Üblicherweise geschieht das in einem großen Heizraum, von dem aus das erwärmte Heizungs – und Brauchwarmwasser in die Wohnungen transportiert wird. Bei der Verteilung entstehen aber erhebliche Wärme- oder Verteilverluste, die bei dem in Nellingen installierten, dezentralen Erdwärmesystem komplett entfallen. Hier werde die Wärme „vor Ort“ erzeugt, also da, wo sie direkt benötigt wird. Dies führt zu einer Stromersparnis um etwa 40 Prozent.

Hinzu kommt: Die Trinkwarmwasserordnung stellt hohe Anforderungen an die thermische Desinfektion von Brauchwarmwasser (Legionellenproblematik). Dazu müssen die Mindest-Wassertemperaturen ständig hoch gehalten werden, was wiederum einen intensiven Stromeinsatz bedingt. Zudem wird von den Bewohnern erwartet, dass warmes Wasser an jeder „Zapfstelle“ sofort zur Verfügung steht. Dies erreicht man in Mehrfamilienhäusern bisher dadurch, dass Brauchwarmwasser ständig im Netz zirkuliert. Die Folge: Extrem hohe Leitungsverluste, durch die in etwa ebenso viel Energie verloren geht wie zur „Erzeugung“ des Warmwassers benötigt wird.

Beide Probleme werden durch den Einsatz von dezentralen Wärmepumpen gelöst, die zudem eine individuelle Regulierung der Vorlauf- und Brauchwarmwasser-Temperatur möglich machen. Jeder Eigentümer kann also über die Temperatur der Heizung und des Brauchwarmwassers frei bestimmen und muss sich nicht mehr mit den anderen Wohnungsbesitzern abstimmen.

Weitere Vorteile für den Eigentümer: Für seine Wohnung muss nur noch der Strom- und Kaltwasserverbrauch ermittelt werden. Die Kosten für die Wärmeverbrauchszählung plus Verwaltungsgebühr entfallen ebenso wie die zumeist recht freudlosen „Heizungsdebatten“ bei der Eigentümerversammlung.